Haushaltsrede 2010
Aktualisiert (Samstag, 20. März 2010 um 12:08 Uhr)
Rede zum Haushalt 2010
Â
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
sehr geehrte Mitarbeiter der Verwaltung,
sehr geehrte Damen und Herren!
Â
Der Verwaltung danken wir für die Aufstellung des Haushaltes und die Beratung in unserer Fraktion. Bedanken möchte ich mich auch bei den anderen Fraktionen für die mittlerweile bessere Zusammenarbeit.
Â
Wir entscheiden heute über den ersten Haushalt in der neuen Legislatur 2009 – 2014. Wir haben uns mit Anträgen wegen der schlechten finanziellen Ausgangslage zurückgehalten. Außerdem möchten wir unserem neuen Bürgermeister die Möglichkeit geben, seine angekündigten Änderungen umzusetzen.
Besonders wichtig ist uns dabei die Wirtschaftsförderung in der Gemeinde. Dies zur Chefsache zu erklären ist in Ordnung und wir werden in einem Jahr kontrollieren, ob die dringend nötigen Fortschritte zu erkennen sind.
In einer der ersten Sitzungen wurden auch schon ein Tourismuskonzept und ein Gemeindeentwicklungskonzept beantragt. Wir gehen davon aus, dass die Kosten für eine Politikerschulung in diesen Bereichen eingesetzt werden.
Wir erwarten nun die ersten Schritte in eine neue Entwicklung.
Â
Im letzten Jahr hatte ich schon deutlich gemacht, das es mit NKF nicht leichter für uns wird. Es würde um einiges leichter, wenn endlich zu vielen Produkten konkrete Zielvereinbarungen mit Kennzahlen festgesetzt werden. Besonders wichtig ist uns dies beim Bauhof. Wir haben dann endlich die Möglichkeit festzustellen, wie wirtschaftlich unser Bauhof arbeitet, ob sich eine interkommunale Zusammenarbeit rechnet und wir tun uns nicht so schwer, wenn neue Investitionen für den Bauhof getätigt werden müssen.
Â
Nicht gerechnet hatten wir mit den hohen Kosten, die für die Sanierung des Michael – Buyx – Hauses anfallen werden. Doch wir werden „in den sauren Apfel beißen“ müssen, um das Gebäude zu erhalten.
Â
Dank des Konjunkturpaketes, besteht nun die Möglichkeit unsere Schulen zu modernisieren und den kostspieligen Kunstrasenplatz zu finanzieren. Ohne eine finanzielle Beteiligung des FC Aldekerk, nicht möglich.
Â
Es wird in Zukunft schwer werden, neue Investitionen zu tätigen. Wir haben in den letzten Jahren durch sparsame und solide Haushaltsführung ausreichende Überschüsse erwirtschaftet. Diese Mittel werden in den nächsten Jahren in die Abschreibung des Anlagevermögens fließen. Viele unserer Einnahmen und Ausgaben sind fremdbestimmt. Die schlechte konjunkturelle Lage machen es fast unmöglich genügend Erträge zu erwirtschaften.
Â
Doch „Schwarz sehen“ und jammern bringt uns nichts. Ich hoffe, dass wir im nächsten Jahr nach der Arbeit am Tourismuskonzept und am Gemeindeentwicklungskonzept, uns neue kreative Ideen einfallen und wir sagen können: Yes we can! Kerken ist doch stärker als viele annehmen.
Â
Wir stimmen dem Haushalt zu und danken für ihre Aufmerksamkeit.
Â
Â
Haushaltsrede 2010







